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Regalbediengerät für Sandwichpaneele
Bei der Fertigung von Reisemobilen müssen großformatige Seitenwände vor der Fräsbearbeitung zwischengelagert und später wieder bedarfsgerecht bereitgestellt werden. Dafür entstand ein automatisiertes Pufferlager, das den Materialfluss stabilisiert und die Paneele sicher zwischen Lager und Bearbeitung bewegt.
Das Wichtigste auf einen Blick
Gefragt war eine Lösung, die große und variierende Sandwichpaneele sicher bewegt, den vorhandenen Lagerraum maximal ausnutzt und die Fertigung nicht durch Stillstand ausbremst. Zwei unabhängig arbeitende Hub-Fahr-Drehgeräte, eine besonders flache Rechenaufnahme und ein durchdachtes Wartungskonzept machen das möglich.
Merkmale
| Bauteilgröße | Sandwichpaneele bis 2,5 × 8 m sicher aufnehmen und bewegen |
| Lagerkapazität | möglichst niedrige Aufnahme für maximale Nutzung der Kragarmregale |
| Produktivität | zwei Geräte parallel betreiben & Wartung ohne vollständigen Anlagenstillstand |
Regalbediengerät in Zahlen
| 2,5 × 8 m | max. Abmessung der Sandwichpaneele |
| 57 m | Länge der Fahrschiene |
| 9 m | Anlagenhöhe |
| 1 m/s | Verfahrgeschwindigkeit in der Gasse |
| 180° | Drehbereich zur Bedienung beider Regalseiten |
| 4 Achsen | X-Achse, Y-Achse, Hubachse und Drehachse |
Große Paneele im Takt halten
Im Reisemobilbau entstehen Seitenwände aus großformatigen Sandwichpaneelen. Bevor sie weiterbearbeitet werden, müssen sie zwischengelagert und später wieder exakt zum richtigen Zeitpunkt bereitgestellt werden. Nach der Pufferung folgt die Fräsbearbeitung: Ausschnitte für Türen, Fenster oder Außenanschlüsse werden eingebracht.
Das Sonderregalbediengerät übernimmt die Paneele von den Rollbahnen, lagert sie in Kragarmregale ein und stellt sie bei Bedarf wieder für den nächsten Prozessschritt bereit. So wird das Zwischenlager nicht zur manuellen Schnittstelle, sondern zu einem automatisierten Bestandteil des Materialflusses.


Mehr Durchsatz auf einer Fahrgasse
Um kurze Taktzeiten zu ermöglichen, arbeiten zwei Hub-Fahr-Drehgeräte unabhängig voneinander auf einer gemeinsamen Fahrschiene. Sie nutzen dieselbe 57 Meter lange Gasse, können aber parallel unterschiedliche Aufgaben übernehmen.
Jedes Gerät verfährt längs durch die Anlage, bewegt sich quer zwischen den Regalen, hebt die Paneele an und dreht die Aufnahme zur linken oder rechten Regalseite. Dadurch lassen sich Ein- und Auslagerprozesse flexibel abbilden, ohne zusätzlichen Fahrraum zu benötigen.
Mehr Lagerfläche aus gleicher Fläche holen
Die Sandwichpaneele sind groß, aber vergleichsweise flach. Deshalb entscheidet nicht nur die Größe des Regals über die Lagerkapazität, sondern auch die Höhe der Aufnahme. Je niedriger der Rechen aufgebaut ist, desto enger können die Regalfächer übereinander angeordnet werden.
Genau das brauchen Sie auch?
Dann stellen Sie uns gern direkt eine Anfrage und wir werden uns mit Ihnen in Verbindung setzen, um genau das Handlingsystem zu realisieren, das Sie benötigen.
Die Rechenaufnahme wurde besonders flach ausgelegt, damit der vorhandene Bauraum bestmöglich genutzt werden kann. Gleichzeitig ist sie flexibel genug, um unterschiedliche Paneelabmessungen sicher aufzunehmen. Integrierte, mitfahrende Rollbahnen unterstützen das Ein- und Ausfördern der Platten.

Wartung, ohne den Prozess zu stoppen
Auch die Verfügbarkeit der Anlage wurde von Anfang an mitgedacht. Wird eines der beiden Geräte gewartet, kann das andere weiterarbeiten. Dafür wird der Wartungsbereich sensorisch überwacht und räumlich abgegrenzt; die Steuerung ermöglicht den Betrieb im verbleibenden Anlagenbereich.
Zusätzlich schützt eine autarke Absturzsicherung den Hubschlitten im Störfall vor unkontrolliertem Absinken. Das reduziert das Risiko schwerer Anlagenschäden und dient bei Wartungsarbeiten als redundantes Sicherheitssystem für das Personal.
Ergebnis: ein Pufferlager, das mitarbeitet
Entstanden ist ein automatisiertes Pufferlager, das großformatige Sandwichpaneele sicher, platzsparend und taktgenau bereitstellt. Unterschiedliche Paneelgrößen lassen sich zuverlässig handhaben, der vorhandene Lagerraum wird effizient genutzt und die Anlage bleibt auch im Wartungsfall produktiv.
So wird das Plattenhandling vor der Fräsbearbeitung nicht zum Engpass, sondern zu einem stabilen Bestandteil des Fertigungsprozesses.
Custom statt Kompromiss.
Christoph Stäbler
Aaron Roth